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    Pfälzer Klappverein radelt wieder in der Heimat

    Ludwigshafen (dpa/lrs) - Mit einem aberwitzigen Klappradrennen im Berliner Regierungsviertel schlugen sie 2014 die Hauptstadt in ihren Bann, in diesem Jahr kehren sie zu ihren pfälzischen Wurzeln zurück: Die Männer und Frauen des Pfälzer Klappvereins organisieren die vierte Auflage ihres spektakulären «World-Klapp»-Rennens vom 1. bis zum 2. Mai im südwestpfälzischen Schopp, wie die Deutsche Presse-Agentur auf Anfrage erfuhr. Bei dem nicht ganz ernst gemeinten Wettstreit gehen Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit Klapprad und echtem oder falschem Oberlippenbart an den Start - gerne auch im glitzernden Discolook der 70er Jahre.

    Klapprad-Fahrer
    Teilnehmer der WM 2013 im Klapprad-Fahren.
    Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv - DPA

    In diesem Jahr haben die Organisatoren die Latte besonders hoch gelegt: Geplant ist ein 24-Stunden-Rennen. «Es fordert den Klapprad-Piloten Ausdauer und die mentale Stärke ab», sagte Vereins-Pressesprecher Holger Gockel. In Berlin war es darum gegangen, als Mannschaft die Distanz von dreimal 1,8 Kilometer so schnell wie möglich zu bewältigen. Ein Team aus der Hauptstadt trug den Sieg davon.

    Nach dem kurzen Rennen in Berlin sei der Wunsch aufgekommen, 2015 größere Akzente zu setzen, erklärte Gockel. Die Teilnehmer hätten sich gewünscht, «mehr Zeit miteinander zu verbringen, denn der Klappradsport verbindet».

    Für das 24-Stunden-Rennen auf der Radrennbahn des Eichwaldstadions liegen laut Gockel bereits Bewerbungen aus dem ganzen Bundesgebiet vor, unter anderem aus Hamburg, Bremen, Wismar, Berlin und Nürnberg. Fünf Teams sind bereits zugelassen, insgesamt gehen 48 an den Start. Auswahlkriterium sei neben sportlichen Fähigkeiten «die Identifikation mit der Idee des Klappradfahrens in einem real-satirischen Umfeld», sagte Gockel.

    Dazu gehört etwa, dass es bei dem kuriosen Wettstreit einen «Zoll-Beamten» gibt, der feststellt, ob die Räder den zugelassenen Felgendurchmesser von 20 Zoll nicht überschreiten. Und einen Friseur, der vorab die Barttracht der Rennfahrer kontrolliert. Wer keinen hat, bekommt eine «Bartunfähigkeitsbescheinigung» und darf sich einen Künstlichen ankleben. Die Bärte sollen das Gefühl der 70er, der Hochzeit der Klappräder, aufleben lassen. Schirmherr des Rennens ist erneut der in Ludwigshafen lebende König Céphas Bansa, ein Herrscher aus Ghana.

    Die örtliche Vereinswelt sei von der «World-Klapp-Idee» begeistert und organisiere den Wettbewerb mit dem Klappverein, sagte Gockel. Außerdem biete die Radrennbahn des Eichwaldstadions mit ihrer geringen Steigung ideale Voraussetzungen für ein langes Rennen auf Klapprädern. Die ersten beiden Rennen waren in Ludwigshafen organisiert worden.

    dpa-Landesdienst
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