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Minister begrüßt angekündigtes Ende für das AKW Fessenheim

Saarbrücken (dpa/lrs) – Der saarländische Umweltminister Reinhold Jost (SPD) begrüßt die angekündigte Schließung des französischen Atomkraftwerks Fessenheim an der Grenze zu Baden-Württemberg. „Das könnte unseren Bemühungen um (das französische AKW) Cattenom Rückenwind geben“, teilte er am Sonntag mit. Das Kernkraftwerk Cattenom steht nahe dem Saarland und Rheinland-Pfalz. „Ich bin überzeugt, dass es sich lohnt, dicke Bretter zu bohren und weiter für eine Schließung des AKW zu kämpfen. Wir werden das Gespräch mit der neuen Regierung in Paris suchen und uns auf allen Ebenen für die Interessen der Grenzregion einsetzen“, betonte Jost.

Atomkraftwerk in Fessenheim
Das Atomkraftwerk in Fessenheim (Frankreich).
Foto: Patrick Seeger/Archiv – dpa

Das AKW Fessenheim soll endgültig abgeschaltet werden, wenn ein neuer Reaktor in Flamanville am Ärmelkanal läuft. Dessen Inbetriebnahme hatte sich immer wieder verzögert, der Betreiber EDF peilt den Start nun für Ende 2018 an. Insgesamt will die Regierung in Paris indessen ihren bisherigen Zeitplan für eine Energiewende hin zu weniger Atomstrom in Frankreich über Bord werfen. Das gesetzliche Ziel, den Atomanteil an der Stromproduktion auf 50 Prozent zu senken, soll mit Blick auf den Klimaschutz erst mehrere Jahre später erreicht werden.

dpa-Landesdienst
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