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    Mainz

    Mehr Hilfe für Verbrechensopfer vereinbart

    Rheinland-Pfalz und die Hilfsorganisation Weißer Ring wollen Opfer von Verbrechen künftig besser informieren und unterstützen. Das sieht eine Kooperationsvereinbarung mit dem Weißen Ring und dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung vor, die Sozialministerin Malu Dreyer (SPD) am Freitag unterzeichnet hat. Vorgesehen sei, dass die bürokratischen Prozesse vereinfacht werden und das Schicksal des Kriminalitätsopfers stärker in den Fokus gerückt wird, sagte der Landesvorsitzende des Weißen Rings, Karl-Heinz Weber.

    Einen wichtigen Baustein der Vereinbarung bilden sogenannte Trauma-Ambulanzen, die es jetzt erstmals in Rheinland-Pfalz gibt. Sie böten Gewaltopfern innerhalb von 24 Stunden und unbürokratisch psychologische Hilfe, sagte Dreyer. «So sollen die Menschen vor größeren gesundheitlichen Schäden geschützt werden.» Das zunächst für ein Jahr gedachte Pilotprojekt hat in Bad Neuenahr-Ahrweiler am 1. Juli begonnen und wird in Kürze auf Mainz ausgeweitet. Das Land stellt hierfür insgesamt 50 000 Euro zur Verfügung. Laut Polizeistatistik werden in Rheinland-Pfalz jährlich 10 000 Menschen Opfer einer Gewalttat.

    Sozialministerium

    Weißer Ring

    dpa-Landesdienst
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