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Mainz

Mehr gesprengte Geldautomaten in Rheinland-Pfalz

dpa/lrs

In Rheinland-Pfalz häufen sich die Fälle gesprengter Geldautomaten. Nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) haben Täter in diesem Jahr bereits 16 Mal zugeschlagen. Wie eine LKA-Sprecherin mitteilte, erbeuteten Räuber mit dieser brachialen Methode in sieben Fällen Geld, bei neun Sprengungen seien sie gescheitert. 2016 hätten Täter in Rheinland-Pfalz insgesamt fünfmal zugeschlagen. Dreimal hätten sie mit dieser explosiven Methode Beute gemacht, zwei Versuche scheiterten.

Nähere Angaben zur Vorgehensweise der Täter wollte die Sprecherin nicht machen. Zu groß sei die Gefahr, dass Trittbrettfahrer davon profitieren könnten. Zwar gehe das LKA davon aus, dass es auch solche Fälle gibt – nicht immer sei die Vorgehensweisen einheitlich. Gleichwohl gingen die meisten Täter planvoll und strukturiert vor.

„Das beginnt mit dem Auskundschaften der Geldautomaten und führt oftmals zum Diebstahl der Fluchtautos“, sagte die Sprecherin. Die Ermittler des Landeskriminalamts stehen demnach in Verbindung mit den jeweiligen Präsidien, die in diesen Fällen ermitteln, um mögliche Muster bei diesen gefährlichen Beutezügen herauszuarbeiten.

Bundesweit sind Sprengungen von Geldautomaten für die Polizei ein Dauerthema geworden. Zwar sei es in Rheinland-Pfalz vergleichsweise ruhig, doch müsse das so nicht bleiben. Die Tendenz sei steigend. „Das Jahr ist auch noch nicht vorbei“, fügte die LKA-Sprecherin hinzu.

dpa-Landesdienst
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