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Lewentz: Staat ist für Fußball-Polizeieinsatz zuständig

Mainz (dpa/lrs) – Der rheinland-pfälzische Sportminister Roger Lewentz (SPD) hält das Urteil im Rechtsstreit um die Kosten von Polizeieinsätzen bei Fußball-Risikospielen für nachvollziehbar. Das Bremer Verwaltungsgericht hatte entschieden, dass der Profifußball auch künftig nicht für Kosten von Polizeieinsätzen bei Hochrisikospielen aufkommen muss.

Roger Lewentz
Sportminister Roger Lewentz (SPD).
Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv – dpa

Lewentz erklärte: „Für die innere Sicherheit außerhalb des Stadions ist der Staat verantwortlich. Der Profifußball beteiligt sich in hohem Maße mit Geld an Fanprojekten.“ Er könne allerdings auch die Sicht der Bürger nachvollziehen, die meinten, ein Millionenbetrieb wie der Profifußball könne einen höheren finanziellen Beitrag leisten.

„Das war aber sicherlich noch nicht das Ende der gerichtlichen Auseinandersetzung“, sagte Lewentz. Das Verwaltungsgericht Bremen hatte am Mittwoch in erster Instanz die Gebührenbescheide des Landes Bremen für rechtswidrig erklärt. Die Berechnung der Gebühr sei zu unbestimmt. Damit setzte sich die Deutsche Fußball Liga (DFL) mit ihrer Klage durch. Bremen hatte zuvor angekündigt, im Fall einer Niederlage vor der nächsten Instanz klagen zu wollen.

Mitteilung Verwaltungsgericht Bremen zu DFL-Klage

dpa-Landesdienst
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