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Berlin

Lafontaine fordert Ende der Personaldebatten

dpa/lrs

Der frühere Linke-Vorsitzende Oskar Lafontaine hat seine Partei zum Verzicht auf weitere Personaldebatten aufgerufen. «Personaldebatten sind grundsätzlich kontraproduktiv, insbesondere wenn gar keine Vorstandswahlen anstehen», sagte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. «Das wird langsam auch von denen eingesehen, die die Personaldebatte losgetreten haben.»

Oskar Lafontaine
EX-Linke-Vorsitzender Lafontaine ruft die Partei zur Geschlossenheit auf. (Archiv)
Foto: DPA

Nach den Wahlniederlagen der Linken in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im März war die Diskussion über die Doppelspitze Gesine Lötzsch und Klaus Ernst neu entflammt. Fraktionschef Gregor Gysi hatte damals erklärt, Lafontaine wäre in einer «Notfallsituation» bereit, in die Bundespolitik zurückzukehren. Dazu wollte sich der saarländische Fraktionschef nicht äußern.

«Parteien überzeugen Wählerinnen und Wähler nicht durch überflüssige Personaldebatten, sondern durch eine glaubwürdige Politik», sagte er aber. Er verwies darauf, dass der Verzicht auf Personaldiskussionen auch im Hinblick auf die Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern von Bedeutung sei. «Alle wissen, dass die Ergebnisse dieser beiden Landtagswahlen in dem Maße besser ausfallen werden, in dem wir geschlossen auftreten.»

Parteiseite

dpa-Landesdienst
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