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Kommunen wollen Offensive für Elektrobusse und Internet

Die Kommunen überlegen nicht erst seit dem Diesel-Gipfel, wie sie die Schadstoffbelastung durch den Verkehr senken können. Mehr E-Busse sind nötig, meint der Gemeinde- und Städtebund. Das soll aber nicht ohne finanzielle Hilfe gehen.

Hinweis Tickets
Ein Aufkleber mit der Aufschrift "Tickets" ist an einem Bus angebracht.
Foto: Arne Dedert/Archiv – dpa

Ingelheim (dpa/lrs) – Die Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz wollen mehr Elektrobusse im öffentlichen Nahverkehr rollen lassen. Der Gemeinde- und Städtebund forderte am Montag bei seiner Mitgliederversammlung in Ingelheim Unterstützung für die Kommunen, damit Dieselbusse nachgerüstet und ein Netz von Ladestationen für Elektrofahrzeuge aufgebaut werden können. „Mobilität ist ein unverzichtbarer Baustein für die Menschen und die Wirtschaft. Dazu gehört die klare Ausrichtung auf die Elektromobilität, um die Umweltbelastungen zu reduzieren“, erklärte Vorstandsmitglied Winfried Manns laut Mitteilung. Ob das Geld vom Bund oder vom Land kommen soll, blieb zunächst offen.

Die Grünen werteten die Forderung nach mehr E-Bussen positiv. „Die Mobilität der Zukunft muss emissionsarm sein, damit Mensch und Umwelt nicht weiter unter den Belastungen leiden“, teilte Grünen-Landtagsfraktionschef Bernhard Braun mit. Neue Formen der Mobilität und alternative Antriebe seien auch Thema der Herbstklausur der Grünen-Landtagsfraktion in dieser Woche.

In Rheinland-Pfalz gibt es bisher rund 300 öffentlich zugängliche Ladestationen. Die Zahl muss nach Ansicht der rot-gelb-grünen Landesregierung erhöht werden. Mainz, Ludwigshafen und Koblenz sind die Städte mit der höchsten Luftverschmutzung in Rheinland-Pfalz.

Die Städte und Gemeinden dringen außerdem auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in der Fläche. Der konsequente Ausbau sei unverzichtbar, damit keine Kommunen abgehängt würden, sagte Manns.

Der Verband beriet auch über die Entwicklung zum „digitalen Rathaus“ und forderte von der Landesregierung einen Ausbau des schnellen Internets. Viele einfache Verwaltungsvorgänge stünden künftig im Internet digital bereit, erklärten die Vizevorsitzenden Aloysius Söhngen (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm) und Axel Haas (Bürgermeister der VG Kirchheimbolanden). Dazu gehöre aber auch, dass ein flächendeckendes leistungsfähiges Breitbandnetz möglichst schnell auch in Rheinland-Pfalz etabliert werde.

Mitteilung Gemeinde- und Städtebund RLP zu Elektrobussen

Mitteilung Gemeinde- und Städtebund RLP zu Digitalisierung

dpa-Landesdienst
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