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Mainz

Kohl- und Blaumeise ein Jahr nach Einbruch wieder erholt

Die jährliche Zählung von Vogelsichtungen im Garten oder am Balkon deutet darauf hin, dass sich mehrere Arten in Rheinland-Pfalz wieder erholt haben. „Das zeigt uns, dass der Einbruch von 2017 wohl eher eine Ausnahme war“, sagte Kerstin Schnücker vom Naturschutzbund (Nabu) Rheinland-Pfalz. Allerdings gebe es weiter die Sorge einer negativen Bestandsentwicklung von Vogelarten der Agrarlandschaften und von Arten wie Schwalben und Mauersegler, die auf Fluginsekten angewiesen seien.

Kohlmeise sitzt auf einem Ast
Eine Kohlmeise sitzt auf einem Ast.
Foto: Tim Brakemeier/Archiv – dpa

An der bundesweiten Zählaktion „Stunde der Wintervögel“ nahmen in Rheinland-Pfalz mehr als 6000 Vogelfreunde teil – so viele wie bisher noch nie. Sie meldeten mehr als 178 000 Vogelsichtungen. „Wintervögel“ heißt die Aktion, weil sich viele Vogelarten in dieser Jahreszeit an Futterplätzen in Siedlungen besonders gut beobachten lassen. An der Spitze der Sichtungen steht der Haussperling mit einer Zunahme von drei Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Etwa doppelt so viele Meldungen wie 2017 gab es für Kohl- und Blaumeise auf den nächsten Plätzen – gerade bei diesen Arten waren die Sichtungen 2017 stark eingebrochen. Auf den Plätzen vier und fünf rangieren Star (plus 16 Prozent) und Amsel (minus 28 Prozent).

Auswertung der Nabu-Ergebnisse

dpa-Landesdienst
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