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KoblenzKind verletzt sich: Schadensersatzklage abgewiesen

dpa/lrs

Wenn Kinder auf einem Spielplatz spielen, ist für die notwendige Sicherung eines Gerüsts nicht immer dessen Höhe, sondern die Fallhöhe entscheidend. Wie das Landgericht Koblenz am Mittwoch mitteilte, ist die Klage von Eltern eines Jungen abgewiesen worden, der im Alter von acht Jahren auf einem öffentlichen Spielplatz von einem Klettergerüst gefallen war und sich das Handgelenk gebrochen hatte. Sie hatten auf Schadenersatz geklagt. Die Eltern hatten argumentiert, dass der Junge aus mehr als zwei Metern gestürzt sei und der Fallschutz hierfür nicht ausgereicht habe. Dem widersprach das Gericht und gab der angeklagten Stadt recht. (AZ 1 O 135/18)

Die Fallhöhe beziehe sich nicht immer auf die Gerätehöhe. Weil es sich in diesem Fall um ein Hangelgerüst handelt, müsse die durchschnittliche Körpergröße von 1,30 Metern für achtjährige Kinder von ...
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