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Integrationsministerium: Hälfte der Flüchtlinge traumatisiert

Ludwigshafen (dpa/lrs) – Etwa die Hälfte der nach Rheinland-Pfalz kommenden Flüchtlinge ist nach Einschätzung der Landesregierung traumatisiert. Die EU-Aufnahmerichtlinie sehe vor, dass diese Menschen professionell behandelt werden, wofür sich auch das Land einsetze, sagte Integrationsstaatssekretärin Margit Gottstein (Grüne) am Dienstag anlässlich der Vorstellung des Psychosozialen Zentrums Pfalz in Ludwigshafen. Es habe deshalb in diesem Jahr 500 000 Euro zusätzlich für die Einrichtung des Ludwigshafener Zentrums und eines weiteren in Mainz bereitgestellt. Damit gibt es laut dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche der Pfalz im Land insgesamt fünf Beratungsstellen für Opfer von Folter und Gewalt sowie schwer psychisch oder körperlich erkrankte Menschen: Weitere befinden sich in Trier, Mayen und Altenkirchen.

Flüchtlinge
Nach Einschätzung der Landesregierung sind etwa die Häfte der nach Rheinland-Pfalz kommenden Flüchtlinge traumatisiert.
Foto: Wolfgang Kumm/Archiv – dpa

Der Landesweite Referent für Flucht und Migration der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, Uli Sextro, forderte vom Land, die Zentren nachhaltig zu unterstützen, damit sie ihre Arbeit auf- und ausbauen könnten. Es sei schön, dass der jahrelange Einsatz seiner Organisation für die Schaffung weiterer Psychosozialer Zentren im Land nun Früchte trage. «Gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation kann dies aber nicht das Ende sein», sagte er.

dpa-Landesdienst
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