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Hundewelpen aus verunglücktem Tiertransporter krank

Ludwigshafen (dpa/lrs) – Kreislaufprobleme und Durchfall: Zwar konnten vergangene Woche mehr als hundert Hundewelpen aus einem bei Schifferstadt verunglückten Tiertransporter gerettet werden, doch vielen von ihnen geht es nicht gut. Die Tiere hätten neben den Folgen des Unfalls mit Flöhen, Würmern oder Ohrmilben zu kämpfen, teilte der Rhein-Pfalz-Kreis am Montag mit. Insgesamt konnten am Donnerstag 112 Hundewelpen auf der Autobahn 61 aus einem umgekippten Lastwagen gerettet werden, ein kleiner Hund starb. Nach Behördenangaben handelte es sich um einen legalen Tiertransport, der aber nicht tiergerecht umgesetzt worden sei.

Den Eigentümer erwarten deshalb nach Angaben der Kreisverwaltung rechtliche Konsequenzen, auch wegen gefälschter Altersangaben in den Papieren der Tiere, die teilweise nicht einmal acht Wochen alt sind. Die Welpen befinden sich in so schlechtem Zustand, dass etwa die Hälfte von ihnen von Tierärzten behandelt werde, hieß es.

Die Hunde wurden von Tierheimen in Ludwigshafen, Worms, Frankenthal und Speyer aufgenommen, sie werden dort wegen der Ansteckungsgefahr mit Parasiten getrennt von den anderen Tieren gehalten. Zahlreiche Interessenten hätten sich schon gemeldet und bereiterklärt, eines der Tiere aufzunehmen. Doch erst, wenn der Eigentümer aus der Slowakei die Welpen freigebe und sie wieder gesund seien, könnten sie ein neues Zuhause finden, sagte Kreissprecher Jürgen Schwerdt.

dpa-Landesdienst
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