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Mainz

Hochwasser auch abseits großer Flüsse wahrscheinlicher

dpa/lrs

Als Folge des Klimawandels erwartet das Umweltministerium in Rheinland-Pfalz ein verändertes Hochwasserrisiko. Überschwemmungen gebe es zunehmend auch in Gebieten abseits der großen Flüsse, in denen man bisher kaum damit gerechnet habe, sagte Staatssekretär Thomas Griese (Grüne) am Mittwoch im Umweltausschuss des Landtags in Mainz. Während der Unwetterperiode im Juni sei die lokale Konzentration von Starkregen-Ereignissen besonders auffällig gewesen, etwa bei dem Unwetter in Stromberg im Hunsrück. «Das ist das Neue, was man auf den Klimawandel zurückführen muss.»

Nach dem Unwetter in Stromberg
Die Stadt Stromberg (Rheinland-Pfalz) am 24.06.2016 nach einem Unwetter.
Foto: Thomas Frey – dpa

Einen Hochwasserfonds zur Absicherung von Schäden könne es nur als Gemeinschaftswerk mit der Versicherungswirtschaft, dem Bund und der EU geben, sagte Griese. Wegen der geringen Chancen dafür sei die private Absicherung wichtig. Nur 25 Prozent der Haushalte in Rheinland-Pfalz haben nach Angaben Grieses eine Elementarschadenversicherung abgeschlossen, bundesweit sind es etwa 40 Prozent.

dpa-Landesdienst
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