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Getreideernte in Rheinland-Pfalz höchstens durchschnittlich

Mainz/Koblenz (dpa/lrs) – Die Getreideernte in Rheinland-Pfalz ist in diesem Jahr nicht so gut ausgefallen wie im bundesweiten Durchschnitt. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau rechnet mit zehn Prozent weniger Erlös als sonst, die Kollegen im Süden gehen von einer durchschnittlichen Ernte aus.

Mähdrescher bei der Ernte
Zwei Mähdrescher ernten Getreide.
Foto: Matthias Hiekel/Archiv – DPA

Einbußen gebe es bei Menge und Qualität, sagte Sprecher Herbert Netter vom Verband in Koblenz. «Was jetzt noch geerntet wird, eignet sich nur noch für den Futtertrog.» Der Juni sei zu trocken gewesen. In den vergangenen Tagen habe dann Regen dafür gesorgt, dass die Qualität schlechter werde. Leicht unterdurchschnittlich sei die Getreidemenge ausgefallen. Rund 6,5 Tonnen Weizen pro Hektar hätten die Bauern nach erster Schätzung geerntet – statt wie gewohnt etwa 6,9 Tonnen pro Hektar. Etwa 15 Prozent des Getreides sei noch auf den Feldern.

Zufriedener ist der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd. Die Erträge fielen zwar nur durchschnittlich aus, aber deutlich besser als erwartet. «Die Qualitäten sind durchweg gut», sagte Sprecherin Andrea Adams in Mainz. Die Bauern hätten wegen der Trockenheit eine schlechte Ernte erwartet. Dank des Regens in den vergangenen Wochen habe sich aber einiges erholt.

dpa-Landesdienst
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