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Trier

Gericht: Keine Einsicht in Akten zur Hochmoselbrücke

Die Akten zur umstrittenen Hochmoselbrücke müssen einem klagenden Verein nicht zur Einsicht vorgelegt werden. Das könne Betriebsgeheimnisse der Baufirmen verletzen, berichtete das Verwaltungsgericht Trier am Freitag über seine Entscheidung vom 6. November.

Baustelle des Hochmoselübergangs
Seit 2011 wird die Hochmoselbrücke gebaut.
Foto: Thomas Frey/Archiv – DPA

Der Verein «Konzepte für unseren Lebensraum Erde – Agenda 21» hatte gegen das Land geklagt, weil er die Prüfergebnisse zur Statik der 160 Meter hohen Brücke sichten will. Gegen die Entscheidung des Gerichts sind Rechtsmittel möglich. (Az. 5 K 596/13.TR).

Hinter dem Verein steht die Bürgerinitiative «Pro Mosel». Sie vermutet Instabilitäten an den Brückenpfeilern. «Wir prüfen nun den Gang in die Berufung», teilte die Initiative mit. Mit der Begründung der Richter werde das Recht auf Informationen ausgehebelt und es könne jedes Bauwerk ohne öffentliche Kontrolle erstellt werden.

Die Brücke zwischen Ürzig und Rachtig (Kreis Bernkastel-Wittlich) wird seit dem Jahr 2011 gebaut. Kritiker bemängeln, sie zerstöre das Landschaftsbild im Moseltal.

Hochmoselübergang

Bürgerinitiative Pro-Mosel

dpa-Landesdienst
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