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Für nicht existente Luxusautos kassiert: Mehrjährige Haft

Saarbrücken (dpa/lrs) – Er bot per Internet teure Autos an, kassierte dafür vorab insgesamt über eine halbe Million Euro und lieferte dann – nichts. Für diese Masche ist ein Mann am Donnerstag vom Landgericht Saarbrücken nach Angaben einer Sprecherin zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Die Richter sprachen den geständigen Angeklagten am Donnerstag des Betrugs in 25 Fällen und der Urkundenfälschung in 21 Fällen schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre Haft wegen Betrugs gefordert, die Verteidigung drei Jahre.

Statue der Justitia
Eine Statue der Justitia.
Foto: David Ebener/Archiv – dpa

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hatte der Angeklagte im Internet auf einschlägigen Plattformen Luxusautos angeboten. Wer eines haben wollte, musste vorab bezahlen. 541 084,90 Euro gingen auf diese Weise zwischen Oktober 2016 und dem Januar dieses Jahres auf verschiedenen Konten ein. Den weitaus größten Teil – 525 275 Euro – hob der Mann wieder ab. Das Problem dabei: Er besaß keine Autos, die er hätte verkaufen können. Ihm ging es laut Staatsanwaltschaft darum, mit dem überwiesenen Geld unterzutauchen.

dpa-Landesdienst
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