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    Mainz

    Feuchtes Wetter lässt Pilze sprießen: Giftnotruf-Zentrale mahnt

    Das feucht-warme Wetter der vergangenen Tage könnte nach Einschätzung des Giftinformationszentrums von Rheinland-Pfalz und Hessen die Pilze bald richtig sprießen lassen - und damit Gefahren bringen. «Dieses Klima ist günstig für das Pilzwachstum. Normalerweise setzt die Saison Mitte Juni ein», sagte die Biologin und Mitarbeiterin der Notrufzentrale, Dagmar Eckart, der Deutschen Presse-Agentur. Wer Pilze sammeln will, sollte sie vor dem Essen von einem echten Pilzkenner begutachten lassen. «Vergiftungen mit Pilzen kommen schon häufiger vor. Wir haben im Jahr etwa 500 bis 600 Anrufe wegen entsprechender Verdachtsfälle und tatsächlichen Vergiftungen», sagte Eckart. Am gefährlichsten sei der Knollenblätterpilz. Er werde gelegentlich mit dem Champignon verwechselt.

    Knollenblätterpilz
    Knollenblätterpilze gelten als sehr gefährlich.
    Foto: Hans Grundig/Archiv - dpa

    Giftinformationszentrum (GIZ) der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen

    dpa-Landesdienst
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