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Koblenz

Erzieherin bekommt nach Sturz auf Hüpfburg kein Schmerzensgeld

dpa/lrs

Eine Erzieherin bekommt nach einem Sturz auf einer Hüpfburg weder Schmerzensgeld noch Schadenersatz. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss (Aktenzeichen 5 U 1054/12) entschieden. Die Frau aus dem Landkreis Neuwied war im April 2010 mit Kollegen und 37 Kindern in einem Freizeitpark samt Hüpfburg gewesen. Als sie die hüpfenden Kinder fotografieren wollte, betrat sie ein Luftkissen an der Hüpfburg, stürzte und verletzte sich am Knie.

Die Erzieherin verlangte vom Betreiber Schadenersatz in Höhe von 5000 Euro und ein Schmerzensgeld von 12 000 Euro. Der Betreiber gab an, das Kissen noch am Morgen kontrolliert zu haben und zahlte nicht. Dagegen klagte die Frau, scheiterte erst vor dem Landgericht und nun auch vor dem OLG.

Die Klägerin habe nicht belegen können, dass in dem Kissen zu wenig Luft gewesen sei, befanden die OLG-Richter. Immerhin habe sie es zuvor problemlos betreten können, auch andere Besucher hätten keine Probleme damit gehabt. Es sei nicht erkennbar, dass der Unfall mit einer intensiveren Kontrolle hätte verhindert werden können.

dpa-Landesdienst
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