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    Völklingen

    Entscheidung über Völklinger Meeresfischzucht rückt näher

    Die Entscheidung über die Zukunft der umstrittenen Meeresfischzuchtanlage im saarländischen Völklingen rückt näher. Der Stadtrat werde am kommenden Dienstag (3.2.) zu einer Sondersitzung zusammenkommen, sagte Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Er rechne damit, dass dann Beschlüsse zur Zukunft der Anlage fallen.

    Gelbschwanzmakrelen schwimmen
    Die Zukunft der Meeresfischzucht wird diskutiert.
    Foto: Oliver Dietze/Archiv - DPA

    Die von den Stadtwerken betriebene Meeresfischzucht steckt seit Beginn des Projektes 2008 in den roten Zahlen, im Herbst wurde Geschäftsführer Jochen Dahm wegen gravierender Managementfehler entlassen, der Betrieb schrammte nur knapp an der Insolvenz vorbei. Bisher konnte nur ein Bruchteil der geplanten Menge an gezüchteten Fischen abgesetzt werden. Der Bund der Steuerzahler hat das Projekt als Beispiel für eine «glatte Fehlinvestition» einer deutschen Kommune kritisiert.

    Ende Februar läuft ein Überbrückungskredit der SaarLB aus. Nun muss der Stadtrat auf Grundlage eines Wirtschaftsgutachtens entscheiden, ob der Betrieb verkauft, frisches Geld nachgeschossen oder doch noch Insolvenz angemeldet wird. Bei einer Ratssitzung an diesem Donnerstag wollten die Gutachter die Optionen erläutern.

    Lorig, auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, sprach sich für einen Verkauf der Anlage an einen Privatinvestor aus, wie es von Beginn an geplant gewesen sei. Es habe in der Vergangenheit mehrere Interessenten gegeben. Nur habe Dahm die Verhandlungen nie zum Abschluss gebracht. Derzeit liege ein «konkretes» Angebot vor. Dabei handelt es sich nach Informationen der «Saarbrücker Zeitung» um einen Investor, der bereits jetzt an der Völklinger Anlage beteiligt ist.

    Es sei unwahrscheinlich, dass das Unternehmen ohne Verlust für die Stadt und eventuell für den Hauptkreditgeber SaarLB verkauft werde könne, räumte Lorig ein. Auch für die oppositionelle SPD-Stadtratfraktion ist schwer vorstellbar, dass ein Weiterbetrieb durch die Stadtwerke sinnvoll ist. «Bisher hat uns keiner eine Rechnung vorgelegt», sagte Fraktionssprecher Erik Roskothen.

    Meeresfisch-Zucht

    dpa-Landesdienst
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