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    Dreyer schließt Fortsetzung der großen Koalition aus

    Mainz/Berlin (dpa/lrs) - Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sieht keine Option für eine Wiederauflage der großen Koalition mit der Union. „Bei uns ist keine Hintertür offen“, sagte Dreyer am Freitag dem Südwestrundfunk (SWR). Dazu gebe es in der SPD ein klares Votum. Den Regierungsbildungsauftrag hätten CDU, CSU und Bundeskanzlerin Angela Merkel – „und die müssen sich darum kümmern“.

    Malu Dreyer (SPD)
    Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD).
    Foto: S. Stache/Archiv – dpa

    Dreyer sieht bei Union, FDP und Grünen genug Schnittstellen, um sich auf eine sogenannte Jamaika-Koalition einigen zu können. „Die Kanzlerin kann in dem Fall dann auch zeigen, dass sie die Moderationsfähigkeit hat, die drei Parteien zusammenzubringen.“

    Dreyer beurteilt die Wahl des Spitzenkandidaten als zu kurzfristig. Sie sei „eine kleine Art Sturzgeburt“ gewesen, sagte sie. „Das ist sicherlich nicht optimal, wenn man nur so eine kurze Zeit hat, mit jemanden in den Wahlkampf einzusteigen.“

    Die SPD hatte bei der Bundestagswahl am 24. September deutlich an Stimmen verloren - allerdings nicht so viele wie die Union. Sie will in die Opposition gehen.

    dpa-Landesdienst
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