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Mainz

Dreyer kritisiert Krisenmanagement des Bundes bei Flüchtlingen

dpa/lrs

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) fordert eine bessere Koordination des Bundes bei der Aufnahme zahlreicher Flüchtlinge wie zuletzt aus Ungarn. «Wir kriegen ja nicht vom Bund die Nachricht (...), die offizielle, ihr erwartet jetzt demnächst soundso viele Hundert Leute, sondern wir gucken Fernsehen», sagte Dreyer am Dienstag in Mainz. «Wenn so eine Entscheidung wieder kommt, bin ich mir relativ sicher, dass die Kanzlerin dann vorher die Ministerpräsidenten, die ja maßgeblich davon betroffen sind, wirklich auch informiert.» Sie lobte Bayern, das Rheinland-Pfalz einreisende Flüchtlinge angekündigt habe.

Malu Dreyer
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).
Foto: Kay Nietfeld/Archiv – dpa

Wie die nordrhein-westfälische Regierungschefin Hannelore Kraft (SPD) hält Dreyer mehr Geld vom Bund für notwendig. «Natürlich wäre es von Vorteil, wenn der Bund sich auch noch ein ganzes Stück nach oben bewegt.» Die Zahl der Flüchtlinge in den Erstaufnahmestellen des Landes stieg auf knapp 6800. Aus Ungarn kamen in der Nacht zu Dienstag 130 Menschen nach Kusel. Das Kabinett beschloss, dass ein neuer Stab die Unterbringung von Flüchtlingen, die Beschaffung von Personal und die Rückführung von Asylbewerbern mitsteuert. Rund 110 Polizisten, die in Rente gehen, werden zudem in Aufnahmeeinrichtungen eingesetzt.

dpa-Landesdienst
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