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Computerbetrüger schädigen Zocker und Finanzämter um Millionen

Gelsenkirchen (dpa/lrs) – Softwarefälscher und Spielhallenbesitzer haben mit manipulierten Spielautomaten den Staat und Hunderttausende Spieler in ganz Deutschland um Millionenbeträge geprellt. «Der bekannte Schaden liegt im hohen siebenstelligen Bereich», sagte Ermittlungsleiter Uwe-Dieter Matuschat von der Polizei Gelsenkirchen am Donnerstag. Bei einer bundesweiten Razzia seien am Mittwoch sechs Hauptverdächtige festgenommen worden.

Spielautomaten
Manipulierte Spielautomaten führten zu großen Verlusten.
Foto: Peter Endig/Archiv – DPA

Auch in Rheinland-Pfalz waren Durchsuchungen: In Bad Kreuznach, Frankenthal, Kaiserslautern, Mainz, Trier. Im Saarland schlugen die Ermittler in Saarlouis zu. Insgesamt wurden 125 Objekte in mehr als 50 Städten in sechs Bundesländern durchsucht, Haftbefehle vollstreckt und Beweismittel beschlagnahmt. Der Schwerpunkt lag in Nordrhein-Westfalen.

Die Betrüger sollen manipulierte Software an Spielhallenbetreiber verkauft haben. Diese hätten dann die Gewinnquoten zulasten der Spieler verringert und sich selbst höhere Gewinne verschafft. Die Polizei habe seit März 2014 ermittelt. Weil die Bande schon länger aktiv gewesen sei, liege der Gesamtschaden vermutlich deutlich höher.

Einladung Polizei

dpa-Landesdienst
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