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    Bauboom stützt Wirtschaftsentwicklung in Rheinland-Pfalz

    Die Unternehmen in Rheinland-Pfalz haben prall gefüllte Auftragsbücher und wollen verstärkt investieren. Auch angesichts von Risiken wie dem Brexit oder Trumps Wirtschaftspolitik bleiben die meisten Manager gelassen.

    IHK-Logo
    Das Logo der Industrie und Handelskammer.
    Foto: Hendrik Schmidt/Archiv - dpa

    Mainz (dpa/lrs). Nach jahrelanger Stagnation kommt der Straßen- und Wohnungsbau in Rheinland-Pfalz wieder in Fahrt. Bei den Konjunkturerhebungen der IHK Arbeitsgemeinschaft sei der Bau immer ein Sorgenkind gewesen - „und jetzt geht er fast durch die Decke“, sagte der Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft, Arne Rössel, am Freitag in Mainz. Die Baubranche sei neben dem privaten Konsum zu einem zweiten Standbein geworden, auf dem die Konjunktur des Bundeslands gut stehen könne. Dies gleiche auch die Anzeichen einer gewissen Abkühlung in Branchen wie Einzelhandel, Dienstleistungen und Verbrauchsgüterproduktion aus.

    Beim Geschäftsklima-Index erreichte das Baugewerbe in der Frühjahrsumfrage der IHK mit 136 Punkten einen Höchststand; im vergangenen Winter waren es noch 127 gewesen. Mit ihren Auswirkungen auch auf andere Branchen stütze die Baubranche die Konjunkturentwicklung insgesamt. Eine noch bestehende Unsicherheit ergebe sich allerdings bei den verfügbaren Planungskapazitäten für den Ausbau der Infrastruktur, sagte Rössel.

    Insgesamt sank der Indikator für das Konjunkturklima zwar von 124 auf 122, doch die Industrie- und Handelskammern sehen darin keinen Anlass zur Besorgnis. Das liegt auch an den weiter steigenden Auftragsbeständen und der hohen Kapazitätsauslastung der Industrie. Von den befragten 1020 Unternehmen mit insgesamt 185 000 Beschäftigten wollen 30 Prozent in den kommenden zwölf Monaten mehr investieren, 14 Prozent wollen ihre Investitionen zurückfahren. Der Saldo von 16 Prozentpunkten liegt zwei Punkte über der Winterumfrage.

    Rössel erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr denn auch höher ausfallen wird als im vergangenen Jahr mit 1,5 Prozent. Das größte Risiko sehen die befragten Unternehmen inzwischen im Fachkräftemangel; diese Sorge ist jetzt größer als die bezüglich der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen wie etwa mögliche Auswirkungen des britischen EU-Ausstiegs oder die protektionistische Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump. „Die Wirtschaft hat alle externen Schocks, die wir in den letzten sechs bis acht Monaten gesehen haben, weggesteckt“, sagte Rössel.

    dpa-Landesdienst
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