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Trier

Auch in Trier Gedenken an Neonazi-Opfer

dpa/lrs

Mit einer Schweigeminute ist auch im Trierer Rathaus der Opfer rechtsradikaler Gewalt gedacht worden. «Wir gedenken heute nicht nur der zehn Opfer der Zwickauer Terrorzelle NSU, sondern auch der 140 Ermordeten in der Bundesrepublik, die in den letzten 20 Jahren Opfer von rechtsradikalen Gewalttaten wurden», sagte Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD). Sie seien nur deshalb Opfer geworden, «weil sie nicht in das Bild von Menschen mit nationaler Gesinnung passten». «Wir müssen alles tun, um die Intoleranz und den Rassismus in unserer Gesellschaft zurückzudrängen», sagte Jensen vor zahlreichen Rathaus-Mitarbeitern.

Gedenken an Neonazi-Opfer in Trier
Schweigen für Opfer rechter Gewalt auch in Trier.
Foto: Franziska Kraufman/Symbol – DPA

In vielen Städten Deutschlands wurde am Donnerstag um 12.00 Uhr der zehn Opfer der rechtsextremistischen Mordserie gedacht. Der Zwickauer Neonazi-Gruppe wird der Mord an neun Kleinunternehmern türkischer und griechischer Herkunft sowie an einer Polizistin in den Jahren 2000 bis 2007 zugeschrieben.

Stadt Trier

dpa-Landesdienst
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