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Wörth

Arbeitgeber kritisieren Warnstreik als überzogen

dpa/lrs

Die kommunalen Arbeitgeber haben die Warnstreiks im öffentlichen Dienst als überzogen kritisiert. Die ganztägigen Aktionen der Gewerkschaften vom Montag stünden in keinem Verhältnis zum Stand der Tarifverhandlungen, die gerade erst begonnen hätten, sagte der Vorsitzende des Kommunalen Arbeitgeberverbands in Rheinland-Pfalz und Bürgermeister von Wörth am Rhein, Harald Seiter (CDU), der dpa. «Das ist mit Sicherheit kein guter Auftakt.»

Auch die Forderung der Gewerkschaften nach 6,5 Prozent und mindestens 200 Euro mehr Geld lehnte Seiter ab: «Bei allem Verständnis für die Forderung nach mehr Geld ist es unverständlich, dass man in solchen Größenordnungen denkt.» Insgesamt summierten sich die Forderungen auf acht Prozent, was gemessen an den Möglichkeiten der Kommunen unrealistisch sei. Eine solche Tariferhöhung würde langfristig zu einem Stellenabbau führen.

Die Arbeitgeber hätten bereits angekündigt, dass sie den Beschäftigten höhere Löhne und Gehälter zahlen wollten, deshalb sei ein Angebot zu erwarten, sagte Seiter. Vor den Verhandlungen werde die Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) über das weitere Vorgehen beraten. Seiter ist Vizevorsitzender der VKA, dem bundesweiten Sprachrohr der kommunalen Arbeitgeber.

dpa-Landesdienst
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