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Abdrängen von Prostitution in die Illegalität befürchtet

Kaiserslautern (dpa/lrs) – Mit der Umsetzung des neuen Prostituiertenschutzgesetzes könnten bestimmte Formen von käuflichem Sex künftig in die Illegalität gedrängt werden – diese Befürchtung gibt es auch in Kaiserslautern. Es zeige sich „bereits jetzt, dass versucht wird, die Bestimmungen des Prostituiertenschutzgesetz zu umgehen“, teilte ein Sprecher der Stadtverwaltung am Dienstag mit. „Es muss damit gerechnet werden, dass bestimmte Formen der Prostitution, die nach dem Prostituiertenschutzgesetz verboten sind, im Verborgenen durchgeführt werden.“ Inwieweit diese entdeckt und unterbunden werden könnten, bleibe abzuwarten.

Straßenprostitution
Eine Prostituierte steht am Straßenrand.
Foto: Oliver Dietze/Archiv – dpa

Nach dem neuen Gesetz erhalten sogenannte Flatrate-Bordelle für unbegrenzten Sex innerhalb einer bestimmten Zeit sowie bestimmte Gruppensex-Veranstaltungen („Gang-Bang“) keine Genehmigung. Weiterhin verboten ist die Prostitution von Minderjährigen, Zwangsprostitution und Menschenhandel.

Bislang seien schon erste Anträge von Betrieben sowie Anfragen von Prostituierten zum Anmeldeverfahrens eingegangen, erklärte der Stadtsprecher. Für die Umsetzung des Gesetzes wird die Stadt Kaiserslautern eine neue Stelle schaffen. Nach Informationen der Verwaltung sind in Kaiserslautern etwa 80 Prostituierte tätig.

Frauenministerium Rheinland-Pfalz zum Prostituiertenschutzgesetz

dpa-Landesdienst
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