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    Mastershausen

    Stille Täler, tiefe Stollen und alte Gemäuer prägen die Traumschleife "Masdascher Burgherrenweg"

    Aus der Ortsmitte von Mastershausen sind es rund 700 Meter bis zum Einstieg in die Traumschleife Masdascher Burgherrenweg, nicht weit von der Grillhütte. Ein sanfter Aufstieg wird mit schönen Fernblicken in die Hunsrücklandschaft belohnt und führt in den Nadelbaumwald.

    Kleine Brücken und Stege bringen die Wanderer trockenen Fußes über die Waldbäche. Foto: Rheinland-Pfalz-Tourismus/Heidrun Braun
    Kleine Brücken und Stege bringen die Wanderer trockenen Fußes über die Waldbäche.
    Foto: Rheinland-Pfalz-Tourismus/Heidrun Braun

    Am Rand eines Windwurfes steht die erste von neun Informationstafeln. Mit freier Sicht auf das tief eingeschnittene Tal des Mastershausener Baches geht es vorbei an einer Sinnesbank zum Ausruhen hinunter ins Tal. Stege führen dort über zwei Waldbäche. Am „Katzenloch“ ist ein gemütlicher Rastplatz eingerichtet. Ein alter Stolleneingang gehört zu einer ehemaligen Schiefergrube.

    In längst vergangener Zeit standen im Tal einige Mühlen, von denen nur noch Reste der Bucher und Mohrer Mühle zu sehen sind. Das Mühlengeklapper ist verstummt und das Tal wunderbar still. Es folgt eine genussvolle Wanderpassage durch nahezu unberührte Natur, in der unter den schattigen Baumkronen schroffe Schieferklippen Bewunderung erheischen.

    Unvermittelt tauchen die Mauern der Burgruine Balduinseck auf. Im 14. Jahrhundert war sie das Bollwerk des Trierer Erzbischofs gegen die in Kastellaun ansässigen Sponheimer. Ein kurzer Abstecher auf das Burggelände lässt erahnen, dass die Burg im Mittelalter manchen Angreifer abschreckte. Die Traumschleife durchquert gemeinsam mit dem Bach die Landstraße durch einen Tunnel und führt auf der anderen Seite durch Auenwald wieder bergan zum nächsten Rastplatz. Felsiger Untergrund verlangt hier gute Trittsicherheit. Vorbei an der Kaspers Mühle nimmt der Weg Kurs auf den Burgberg, einen markanten Felsvorsprung, den schon die Kelten nutzten. Von der Schutzhütte und vorbei am „Römischen Brunnen“ führen Serpentinen in den Talgrund, in dem einige Felslöcher auf früheren Bergbau hinweisen. Am Rastplatz Herzenauer Hannes beginnt der Anstieg zur Erzgrube Apollo.

    Im Zickzackkurs geht es hinauf auf das Hunsrückplateau zur Panoramaaussicht vom Turm auf der Galgenhöhe. Entspannt wandert man leicht bergab zur Grillhütte an der Freizeitanlage zurück. Einschließlich der Zuwege nach Mastershausen ist die Wandertour knapp 14 Kilometer lang. Einen Parkplatz gibt es in Mastershausen in der Johann-Steffen-Straße oder an der Grillhütte.

    Informationen gibt es bei der Hunsrück-Touristik, Gebäude 663, Hahn-Flughafen, unter Telefon 06543/507.700. Weitere Ausflugstipps: www.gastlandschaften.de/hunsrueck

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