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    MayenRonja Räubertochter in der Eifel

    Mit publikumswirksamen Aufführungen kennt sich die Stadt Mayen aus und schrieb damit schon 1673 Geschichte. Es wird erzählt, dass sich seinerzeit die Stadt mit einer List gegen eine französische Belagerung siegreich zur Wehr setzte. Die Mayener Frauen sollen sich auf der Stadtmauer aufgereiht und dem vom Ahr- und Moselwein schon leicht benebelten Franzosen ihre blanken Hinterteile entgegengestreckt haben.

    Bei den alljährlichen Burgfestspielen auf der Genovevaburg Mayen werden Geschichten lebendig. Foto: Rheinland-Pfalz-Tourismus
    Bei den alljährlichen Burgfestspielen auf der Genovevaburg Mayen werden Geschichten lebendig.
    Foto: Rheinland-Pfalz-Tourismus

    So abgelenkt, bekamen die feindlichen Soldaten nicht mit, dass der Stadthauptmann mit seinen Soldaten die Stadt verlassen hatte, und waren von seinem Angriff überrascht und schnell überrumpelt. Rund 100 Jahre später rächten sich die Franzosen im Erbfolgekrieg, plünderten die Stadt und setzten sie in Brand. Die Türme und Tore der Stadtmauer sowie die über dem Marktplatz thronende Genovevaburg erinnern an diese Zeit und sind heute die historische Kulisse für andere Geschichten, die bei den alljährlichen Burgfestspielen erzählt werden.

    Mario Adorf, berühmter Sohn der Stadt, ist Pate der Burgfestspiele, die in diesem Jahr zum 30. Mal stattfinden. Livetheater und Livemusik sind bei den Burgfestspielen Tradition. Das Programm beinhaltet deshalb immer ein Schauspiel, ein Familienstück und ein Musical. Unterhaltung wird groß geschrieben, und viele Sonderveranstaltungen, wie zum Beispiel Comedyshows, Mundartabende sowie Late-Night-Kleinshows, gehören zu den Burgfestspielen dazu.

    Historische Theaterspielstätte ist die Genovevaburg. Gespielt wird außerdem im Alten Arresthaus, das früher als Gefängnis benutzt wurde und heute eine Kleinkunstbühne beherbergt.

    Auf dem Theaterprogramm stehen fünf Stücke. Los geht es am Sonntag, 28. Mai, mit der Premiere des Kindergeschichtenklassikers „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren auf der Bühne im Burghof. Schillers „Kabale und Liebe“, das Hauptwerk der Sturm-und-Drang-Zeit, feiert am Samstag, 10. Juni, seine erste Aufführung. Am Samstag, 24. Juni, hat das Musical „Der kleine Horrorladen“ seinen Auftritt im Burghof. In diesem Broadwaystück dreht sich alles um eine fleischfressende Pflanze, die in einem Blumenladen für Chaos sorgt.

    Auf der Kleinen Bühne im Arresthaus folgen am Samstag, 1. Juli, die Premiere der Tragikomödie „Alte Liebe“ und am Sonntag, 2. Juli, das Jugendstück „Tschick“ nach dem Bestseller von Wolfgang Herrndorf. Detaillierte Informationen zum Programm und zu den Aufführungen der Mayener Burgfestspiele vom 28. Mai bis 26. August gibt es im Internet unter www.burgfestspiele-mayen.de

    Weitere Informationen: Stadt Mayen, Rathaus Rosengasse, Telefon 02651/880. Noch mehr Ausflugstipps aus der Region gibt es im Internet unter www.gastlandschaften.de/eifel .

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