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Bad Sobernheim

Nichts liegt näher als die Nahe

Der Nahe-Radweg begleitet die Nahe von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein. Wir haben uns den schönsten Streckenabschnitt herausgepickt und fahren von Bad Sobernheim nach Bad Kreuznach durch das blühende Tal. Mit der Bahn geht es entspannt zurück.

Rast am Naheufer. Foto: ideemedia/Schönhöfer
Rast am Naheufer.
Foto: ideemedia/Schönhöfer

Wir besteigen die Fahrräder am Bahnhof von Bad Sobernheim. Der Zuweg zum Nahe-Radweg führt unter der Bahnlinie in südlicher Richtung. Beim Sommercafé erreichen wir den Nahe-Radweg und können einen Abstecher auf die andere Naheseite unternehmen. Dort liegt etwas versteckt im Nachtigallental das Rheinland-Pfälzische Freilichtmuseum.

Zurück auf dem Radweg erreichen wir beim Nahegarten den Barfußpfad. Der Nahe-Radweg führt anschließend am Fuß des Staudernheimer Hanges durch Felder und Wiesen. Der Radweg verläuft unmittelbar am Naheufer entlang einer Gartenkolonie. Anschließend verengt sich das Nahetal, und der Radweg weicht unterhalb des Heimbergs auf die Landstraße aus. Danach erreichen wir den Abzweig zum Heimbergturm und können zwischen Kurz- und Langstrecke wählen.

Langstreckenfahrer entscheiden sich für die „Bergwertung“. Ohne E-Bike ist der Steilanstieg nur trainierten Radfahrern zu empfehlen. Auf der Nahetalstraße kurbeln wir zunächst nach Schlossböckelheim. In einer weiten Schleife führt der Weg durch den steilen Weinberghang Richtung Gipfel. Der Rundumblick ist grandios. Den Aufstiegsweg wählen wir auch für die Abfahrt und kehren an die Nahe und zum Abzweig zum Heimbergturm zurück. Auf der Landstraße überqueren wir eine Eisenbahnbrücke und rollen im engen Nahetal zum Niederthäler Hof.

Wir fahren an Fluss und Bahnlinie entlang, bis die Landstraße in den Weinberghang zum Gut Hermannsberg abknickt. Es folgt eine Abfahrt durch die Weinberge hinunter zur Nahe. Über eine Brücke hinweg passieren wir die Staustufe Niederhausen. Anschließend ist eine knapp 5 Kilometer lange Passage auf einem Kiesweg zu bewältigen (Vorsicht bei Nässe).

Entlang des Flusses erreichen wir schließlich den Kurpark. Mit einer handgezogenen Fähre kann man dort den Fluss überqueren und gelangt ins Huttental, über dem Burg Rheingrafenstein thront. Weiter geht es entlang des Kapitän-Lorenz-Ufers. Das schmale Eckhaus am Ende der Straße ist ein Fischerhaus aus dem 16. Jahrhundert. Anschließend erreichen wir das Salinental mit seinen Gradierwerken. Auf der Kurhausstraße nähern wir uns dem Wahrzeichen von Bad Kreuznach, den Brückenhäusern auf der Alten Nahebrücke. Auf der Brücke verlassen wir den Nahe-Radweg und folgen der Ausschilderung durch die Fußgängerzone zum Bahnhof. Mit der Bahn fahren wir zum Ausgangspunkt.

Buchtipp: „Traumtouren – Band 5“, Hunsrück/Nahe/Rheinhessen. 15 neue Sonntagstouren für E-Bike und Bike mit direkter Anbindung an die App Traumtouren, übersichtlichen Detailkarten und GPS-Daten. Zahlreiche Erlebnis- und Einkehrtipps sorgen für einen schönen Fahrrad-Tag. 192 Seiten im praktischen Pocket-Format, 14,95 Euro. Weitere Infos: www.ideemediashop.de.

Der Rheinland-Pfalz-Tipp
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