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Winningen

Durch das Reich der Reben: Auf dem Traumpfädchen Moseltraum geht es zu herrlichen Aussichten

Direkt an der L125 starten wir am großen Parkplatz die Runde auf dem Traumpfädchen Moseltraum. Wir laufen im Uhrzeigersinn, um die herrlichen Aussichten optimal auskosten zu können. Daher wandern wir vom Parkplatz abwärts und passieren die munter plätschernde Weilsbornquelle.

Wanderspaß oberhalb von Winningen.
Wanderspaß oberhalb von Winningen.
Foto: Klaus-Peter Kappest/Remet

Ein weicher Pfad führt uns erst durch ein kleines Wäldchen, dann säumen Privatgärten die Strecke. An einem Asphaltstück erreichen wir nach 1,5 Kilometern den tiefsten Punkt der Tour: den Wegweiser Vogelsang. Daneben steht eine Bank parat, von der wir in Ruhe den Blick auf Winningen und den Fluss genießen können.

Gemeinsam mit den Zuwegen zu Moselsteig und Rheinburgenweg gilt es, den steilen Hang hinauf zur Domgartenhütte zu meistern. Den Auftakt macht eine enge Steintreppe, dann folgt Serpentine um Serpentine, über die wir uns langsam aber stetig den Berg empor schrauben. Wir erreichen einen Querweg und eine weitere Bank, die zum Ausruhen einlädt. Mit frischen Kräften setzen wir nach der Pause die Wanderung fort und laufen dazu auf dem Wirtschaftsweg etwa 50 Meter nach links. Dann erklimmen wir wieder eine steile Weinbergstreppe und folgen dem ansteigenden Pfad die letzten Höhenmeter hinauf zur Domgartenhütte. Dort nehmen wir nach 1,7 Kilometern die Einladung zur aussichtsreichen Rast dankend an. Nach ausgiebiger Verschnaufpause bei bester Aussicht widmen wir uns wieder dem Traumpfädchen. Gemeinsam mit Moselsteig und Rheinburgenweg biegen wir nach rechts auf einen Feldweg ab. Am Ende stoßen wir an den umzäunten Weiden des nahen Distelbergerhofes auf einen Querweg und biegen rechts ab. Doch schon wenige Schritte später ist etwas Aufmerksamkeit gefragt, denn wir trennen uns von den beiden Fernwegen und biegen auf einen Feldweg ab. Nach 2,2 Kilometern vereint sich der Feldweg wieder mit dem befestigten Wirtschaftsweg, auf dem die beiden Fernwanderwege verlaufen. Mit einigen Schlenkern führt uns der Weg an die Hangkante, wo wieder eine Bank bereitsteht. Zugleich öffnet sich eine herrliche Aussicht auf Winningen und die Mosel. Anschließend setzen wir die Wanderung auf federndem Grasweg fort. Nun begleitet uns der mit einer roten Hexe markierte Hexenpfad. Wenige Meter führt der Weg bergan durch ein Wäldchen, doch dann entlässt uns das Traumpfädchen wieder in die offene Landschaft. Voraus erspähen wir bereits die L 125, und nach insgesamt 3,5 Kilometern schließt sich am Parkplatz bei der Weilsbornquelle der Kreis dieser kurzen, aber durchaus anspruchsvollen Rundtour durch die Winninger Gemarkung.

Buchtipp: „Traumpfädchen“, Startausgabe mit ausführlicher Beschreibung der ersten Premium-Spazierwanderwege am Rhein, an der Mosel und in der Eifel, direkte Anbindung an die App „Traumtouren“, 144 Seiten, Pocketformat, 9,95 Euro. Weitere Infos unter www. ideemediashop.de

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