Westerwaldkreis

Waldsterben im Westerwald: Borkenkäfer kostet die Gemeinden viele Millionen

Die Borkenkäferkatastrophe wird auf Jahre oder sogar Jahrzehnte hinaus große Löcher in die Kassen vieler Wäller Gemeinden reißen. Davon geht der Leiter des Forstamtes Neuhäusel, Friedbert Ritter, aus. Denn in vielen Ecken unserer Region sind die Fichten schon tot oder sind am Sterben, wie Teppiche grüner Nadeln beweisen. „Der Preis für den Festmeter Fichte wird von 76 Euro 2017 bis Ende des Jahres auf unter 40 Euro fallen“, beschrieb Ritter beim „Walddialog Westerwald“ der Kreisgruppe Westerwald des Gemeinde- und Städtebundes (GStB) die dramatische Lage. Und die Fichte macht immerhin rund die Hälfte der Waldbestände im Westerwald aus und bringt zum Beispiel im Forstamt Neuhäusel 75 Prozent der Einnahmen. Doch sie wird dort so gut wie keine Chance mehr haben, befürchtet der Forstfachmann.

Markus Müller Lesezeit: 3 Minuten
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