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Limburg-Weilburg

Nach Trockenheit vergangener Jahre: Regen und Schnee lassen den Wald in Limburg-Weilburg etwas aufatmen

Von Dorothee Henche
Die anhaltende Trockenheit der vergangenen Jahre und der Borkenkäferbefall haben im Wald zwischen Probbach und Winkels dafür gesorgt, dass die geschädigten Fichten großflächig gefällt werden mussten. Inzwischen hat das Forstamt Weilburg mit der Wiederaufforstung der Schadflächen begonnen.
Die anhaltende Trockenheit der vergangenen Jahre und der Borkenkäferbefall haben im Wald zwischen Probbach und Winkels dafür gesorgt, dass die geschädigten Fichten großflächig gefällt werden mussten. Inzwischen hat das Forstamt Weilburg mit der Wiederaufforstung der Schadflächen begonnen. Foto: Dorothee Henche

Die anhaltende Trockenheit während der Sommermonate hat den Wäldern in den vergangenen drei Jahren arg zugesetzt, das ist deutlich sichtbar. Waren es zunächst eine Vielzahl dürrer, brauner Bäume, so sind es große kahle Freiflächen, die nun das Waldbild bestimmen. Aktuell läuft die Wiederaufforstung. Doch wie haben die jungen Setzlinge den Winter überstanden? Und haben sich die größeren Bäume von der Trockenphase erholen können? Werner Wernecke, der Leiter des Forstamtes Weilburg, zeigt auf, wie es aktuell um den heimischen Wald bestellt ist.

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Die Grafik des Helmholtz-Instituts mit dem Titel „Verlauf des pflanzenverfügbaren Wassers im Oberboden“, die der Forstamtsleiter zum Termin mitgebracht hat, zeigt für Mittelhessen vorwiegend hell- und dunkelblaue Bereiche an. Das bedeutet, die Bodenfeuchte bis 25 Zentimeter liegt derzeit bei nahezu 100 Prozent. „Das ist eine hervorragende Nachricht“, betont Wernecke. Die ...