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Rhein-Lahn

Gartenbau in Corona-Zeiten: Gefragt wie nie?

Von Johannes Koenig
Viel zu tun: Weil der Urlaub seit einem Jahr Corona-bedingt oft bescheidener ausfällt beziehungsweise gleich komplett gestrichen wird, standen und stehen in vielen Gärten umfangreiche Neugestaltungen an.
Viel zu tun: Weil der Urlaub seit einem Jahr Corona-bedingt oft bescheidener ausfällt beziehungsweise gleich komplett gestrichen wird, standen und stehen in vielen Gärten umfangreiche Neugestaltungen an. Foto: privat

„Des einen Leid ist des anderen Freud“ lautet ein bekanntes Sprichwort, das in Corona-Zeiten aktueller denn je erscheint. Denn Leiderfahrungen gab es 2020 in diversen Wirtschaftsbranchen reichlich: Neben der Gastronomie war unter anderem auch die Tourismusindustrie stark betroffen, als sich dort die Reisestornierungen häuften. Das gesparte Geld wurde stattdessen zum Beispiel in den heimischen Garten investiert. So jedenfalls lauten seit Monaten kursierende Anekdoten, die allesamt auf einen Boom im Garten- und Landschaftsbau hindeuten.

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Demnach hat die Branche nicht nur volle Auftragsbücher, sondern sucht auch dringend Arbeitskräfte. „Wir brauchen Fachkräfte, Leute mit Erfahrung“, schränkt allerdings Tobias Grünewald ein. Er ist Gesellschafter des Diezer Familienunternehmens „Die Grünis.de GmbH – Gärtnerei & Gartenbau Grünewald“. Reine Muskelkraft sei in dem Beruf nicht gefragt, bestätigt auch Werner Hocke, ...