Diez

Picknick der Paddlergilde: Neue Kajaks wurden feierlich getauft

Tradition und Familienfreundlichkeit sowie Zukunftsorientierung werden bei der Paddlergilde seit je her großgeschrieben. So konnten in diesem Jahr besonders viele treue Mitglieder geehrt werden, die seit 25 Jahren bis hin zu 60 Jahren Mitglied des Vereines sind.

Bei den Ehrungen der Paddlergilde frueten sich (von links): Claus Bröder, Rosi Bröder, Friedel Schmengler, Martin Zarniko, Birgitta Fangmann, Wilhelm Müller-Zimmermann, Liesel Kapitain, Ingeborg Müller-Zimmermann, Adolf Wuth, Freya Tiederle (verdeckt) und Ulrike Schell. Foto:Diezer Paddlergilde
Bei den Ehrungen der Paddlergilde frueten sich (von links): Claus Bröder, Rosi Bröder, Friedel Schmengler, Martin Zarniko, Birgitta Fangmann, Wilhelm Müller-Zimmermann, Liesel Kapitain, Ingeborg Müller-Zimmermann, Adolf Wuth, Freya Tiederle (verdeckt) und Ulrike Schell.
Foto:Diezer Paddlergilde

Der Vorstand unter Vorsitz von Adolf Wuth wählte als Rahmen nicht die trockene Generalversammlung dafür, sondern ein sommerliches Paddler-Picknick im Freien vor dem Bootshaus direkt am Wasser. Für die Zukunft stand dabei auch die Taufe eines Teiles der neuesten Vereinsflotte.

Es ist für die Paddlergilde nicht ungewöhnlich aber dennoch immer wieder hervorzuheben, dass die allermeisten Mitglieder ein Leben lang dem Verein und dem Paddelsport treu sind. So waren allein fünf Mitglieder für 55 beziehungsweise 60 Jahre Mitgliedschaft zu ehren. Liesel Kapitain hat in ihren 60 Jahren als Paddlerin unzählige Flüsse in ganz Europa befahren und im Verein über Jahrzehnte alle großen Regatten mitbetreut.

Früh den Sport erlernt

So auch Claus Bröder, der im Sport ein herausragender Slalom- und Wildwasserrenn-Kanute war und heute noch ist, Jahrzehnte als Sportwart beziehungsweise Schatzmeister im Vorstand aktiv war und unzähligen Paddlern in der Gilde das Paddeln beigebracht hat. Der heutige Vorsitzende Adolf Wuth lernte das Paddeln von Kindesbeinen an und wurde als herausragender Leistungssportler Deutscher Meister und ist bis heute wöchentlich auf dem Wasser. Als Vorsitzender lebt er seit 27 Jahren die Begeisterung für Kanusport vor.

Ulrike Schell ist seit 55 Jahren Mitglied und stammt aus der Familie des vormaligen Vorsitzenden Walter Weiler und ist ebenso seit Kindesbeinen dem Paddeln und der DPG intensiv verbunden.

Auch die Ehefrau von Claus Bröder, Rosi Bröder kommt aus dem Slalom- und Abfahrts-Sport und paddelt auch heute noch wöchentlich. Die Durchführung vieler Regatten der Paddlergilde wären auch ohne sie undenkbar gewesen. Wilhelm Müller-Zimmermann ehrte für den selbst zu ehrenden Vorsitzenden vorstehende Mitglieder mit sehr persönlichen Worten des Dankes gegenüber diesen Ikonen der Diezer Paddlergilde.

Hervorzuheben bei den Geehrten sind auch Birgitta Fangmann, 25 Jahre Mitglied, die fast genauso lang Frauenwartin im Vorstand war und viele Aktivitäten initiiert hat. Hineingeboren in die Paddlergilde und begeisterter Paddler auf allen Wassern ist Henri Müller-Zimmermann (zurzeit Kopenhagen), der seit vielen Jahren das Amt des Jugendwartes begleitet und die Digitalisierung des Vereines voranbringt.

Flottenboote getauft

Weiterer besonderer Anlass der Veranstaltung war die Bootstaufe der neuesten Flottenboote. Getauft wurden stellvertretend zwei Kinder-Rennkajaks (Pluto und Lahnkapp) für die Jugendausbildung und das Heranführen kleinster Mitglieder an das Paddeln. Das ist zum einen ein gutes Zeichen für die Paddlergilde, zum anderen wurden diese Boote rein aus Spenden oder Spendensammlungen finanziert. Geehrt wurden auch: Freya Tiederle und Friedel Schmengler für 40 Jahre und für 25 Jahre Ingeborg Müller-Zimmermann, Martin Zarniko und Jürgen Zimmermann. red