Archivierter Artikel vom 19.11.2018, 17:27 Uhr
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Isselbach

Gemeinde denkt an ihre Opfer: Sie waren Nachbarn

Eine Vase füllt sich mit weißen Rosen. Jede Blüte steht für einen ermordeten Isselbacher Juden. Als die Vase aus der evangelischen Kirche hinausgetragen wird vor den Gedenkstein, der die Namen der Opfer zeigt, stehen 18 Rosen darin. Die Namen der 18 Ermordeten – sie zeigen, was in der Predigt von Pfarrerin Irene Vongehr deutlich wird: „Sie waren Nachbarn“, erinnert sie. Und jedes einzelne Opfer trägt, wie zum Beweis, den Familiennamen Isselbächer.

Von Katrin Maue-Klaeser Lesezeit: 2 Minuten