Hadamar

Gedenken wird zum Auftrag: Ökumenischer Gottesdienst für die Opfer der NS-Euthanasie erinnert an Morde in Hadamar

Richard Hartmann, Luise Simone Diehl, Grigorij Schamritzkij, Margarethe Gerlach, Karl Mainzinger, Ernestine Schmidt – diese sechs Menschen stehen stellvertretend für die 14.500 Opfer, die unter dem NS-Regime in Hadamar ermordet wurden. In einem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk in Hadamar haben die Mitwirkenden die Biografien dieser sechs Personen vorgelesen, die aufgrund von einer Behinderung oder einer psychischen Erkrankung ihr Leben verloren. Weihbischof Dr. Thomas Löhr und Ulrike Scherf, die stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), nahm an dem Gedenken teil.

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