Archivierter Artikel vom 07.07.2011, 12:32 Uhr
Holzheim

Fußballerinnen aus Ruanda Ausreise nach Deutschland verweigert

Helmut Weimar ist stinksauer. Der Damenfußballmannschaft aus der ruandischen Partnergemeinde Rambura ist am Mittwochabend am Flughafen in Kigali die Ausreise verweigert worden.

Opfer sinnloser Bürokratie: Die Damenfußballmannschaft aus Rambura durfte am Mittwochabend nicht aus Ruanda ausreisen, weil ein Formular fehlte. Die 18 Erstliga-Kickerinnen waren eigentlich heute in der Partnergemeinde Holzheim erwartet worden.
Opfer sinnloser Bürokratie: Die Damenfußballmannschaft aus Rambura durfte am Mittwochabend nicht aus Ruanda ausreisen, weil ein Formular fehlte. Die 18 Erstliga-Kickerinnen waren eigentlich heute in der Partnergemeinde Holzheim erwartet worden.

Holzheim – Helmut Weimar ist stinksauer. Der Damenfußballmannschaft aus der ruandischen Partnergemeinde Rambura ist am Mittwochabend am Flughafen in Kigali die Ausreise verweigert worden.

Nach Angaben des früheren Holzheimer Ortsbürgermeisters und Begründers der Ruanda-Partnerschaft hatten die Behörden den Spielerinnen sogenannte Dienstreisepässe ausgestellt, und auch die Visa lagen vor. Ein Beamter am Flughafen bemängelte aber einen fehlenden Dienstreiseauftrag und ließ die 18 Kickerinnen nicht ausreisen. Da alle Behörden am Abend geschlossen hatte, konnte das Papier erst am Donnerstag ausgestellt werden. Die Folge: Die Fußballmannschaft wird erst am Samstagnachmittag in Deutschland eintreffen, ein für Freitag geplanter Empfang auf Schloss Oranienstein und das für Samstag vorgesehene Spiel gegen die Damen des VfR 07 Limburg müssen ausfallen. jgm