Sargenroth

Auch im Herbst schön: Der Turm bei Sargenroth steht zu Ehren Bismarcks

Nur noch in der Erinnerung sind die wenigen goldenen Oktobertage und ein Hauch von Altweibersommer, den wir heuer im Hunsrück erleben durften. Seit vielen Tagen hat uns der triste November fest im Griff.

Werner Dupuis
Eine Stippvisite am Bismarckturm bei Sargenroth lohnt sich bei (fast) jedem Wetter. Bei klarer Sicht hat man hier eine weite Sicht in den Hunsrück. Zur benachbarten Nunkirche und ihren uralten Bäumen und den kunsthistorisch bedeutenden Fresken lohnt sich ein Abstecher.  Foto: Werner Dupuis
Eine Stippvisite am Bismarckturm bei Sargenroth lohnt sich bei (fast) jedem Wetter. Bei klarer Sicht hat man hier eine weite Sicht in den Hunsrück. Zur benachbarten Nunkirche und ihren uralten Bäumen und den kunsthistorisch bedeutenden Fresken lohnt sich ein Abstecher.
Foto: Werner Dupuis

Die Farbe Grau dominiert gleichermaßen Optik und Gemüt. Tiefdruckgebiete bestimmen die Wetterkarte. Wenn überhaupt, schafft es die Sonne nur für kurze Momente, die dicken Nebelschwaden zu durchdringen. Ein kleiner Trost ist es, dass für die Jahreszeit noch relativ üppig buntes Herbstlaub an den Bäumen ist. Eingerahmt von Büschen und Bäumen schaut auch der Bismarckturm in Sargenroth dem Winter entgegen. Zu Ehren des ersten deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck wurde der 17,5 Meter hohe Turm auf einer Anhöhe zwischen dem Simmerbachtal und dem Soonwald 1902 eingeweiht. Bei klarem Wetter hat man von seiner Aussichtsplattform einen weiten Blick in die Landschaft. Von ursprünglich 184 Türmen stehen heute noch 146 in Deutschland.

Von unserem Reporter Werner Dupuis