Kreis Altenkirchen

Steigt das AK-Land aus dem Geopark Westerwald-Lahn-Taunus aus?

Die Zeichen stehen auf Abschied: Vieles spricht dafür, dass der Kreis Altenkirchen Ende 2020 seine Mitgliedschaft im Geopark Westerwald-Lahn-Taunus beenden wird. Was sich in der jüngsten Kreisausschusssitzung bereits als Stimmungsbild herauskristallisierte, ist auch im Sinne von Landrat Peter Enders: „Bei der Geopark-Mitgliedschaft stellt sich die Kosten-Nutzen-Frage: Der touristische Ertrag ist überschaubar, die Kosten für eine Mitgliedschaft werden steigen, auch weil Rücklagen 2021 aufgebraucht sein werden. Und nicht alles, was wünschenswert ist, ist für den Kreis finanzierbar“, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Das sehe man auch in der Regional- und Kreisentwicklung so. Deshalb gehöre die Kündigung der Geopark-Mitgliedschaft mit zu einem vorgeschlagenen Maßnahmenbündel im Haushaltskonsolidierungskonzept. Doch Enders will den Gremien nicht vorgreifen. „Am Ende entscheidet natürlich der Kreistag mit Mehrheiten. Schon im Kreisausschuss hat sich aber abgezeichnet, dass es beim Thema Geopark in den Fraktionen noch weiteren Beratungsbedarf gibt“, so der Landrat.

Markus Kratzer Lesezeit: 2 Minuten
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