Archivierter Artikel vom 03.02.2022, 18:38 Uhr
Wissen

50-jähriges Bestehen: Firma Stöver aus Wissen feiert Jubiläum und setzt erfolgreichen Weg fort

Erfolgsgeschichte in der Wissener Brückhöfe: Fast auf den Tag genau vor 50 Jahren gründeten Christa und Hubert Stöver ihre Autolackiererei. Das jetzige Jubiläum wirft ein besonderes Licht auf das Familienunternehmen, welches sich in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt hat. Auch für die kommenden Jahre existieren bereits gedeihliche Wachstumspläne.

Von Elmar Hering

Sie verkörpern drei Generationen Geschäftsleitung: Gründer Christa und Hubert Stöver (Mitte) sowie die beiden Geschäftsführer Frank Stöver (links) und Christian Dietershagen (rechts). Sobald es Corona zulässt, soll das Firmenjubiläum zusammen mit den Mitarbeitern nachträglich gefeiert werden.
Sie verkörpern drei Generationen Geschäftsleitung: Gründer Christa und Hubert Stöver (Mitte) sowie die beiden Geschäftsführer Frank Stöver (links) und Christian Dietershagen (rechts). Sobald es Corona zulässt, soll das Firmenjubiläum zusammen mit den Mitarbeitern nachträglich gefeiert werden.
Foto: Hering

Bereits eine Generation vor der eigentlichen Firmengründung legte Richard Stöver in den 30er-Jahren mit seinem Malerbetrieb am Alserberg sozusagen das Fundament. Im Februar 1972 übernahm Sohn Hubert Stöver das heute nicht mehr bestehende Geschäft und baute gemeinsam mit seiner Frau Christa parallel die Autolackierei am Ufer des Wisserbachs auf.

Beim Start zählte das neue Unternehmen damals vier Mitarbeiter, heue sind es 32 Beschäftigte – und noch immer sind Christa und Hubert Stöver zur Stelle, wenn sie gebraucht werden. Sohn Frank Stöver absolvierte seine Ausbildung in Siegen und kam danach in den elterlichen Betrieb, den er nun seit rund 26 Jahren leitet. Die Umstellung zur GmbH (1996) wurde flankiert von mehreren An- und Umbauten.

Die Betriebsnachfolge war und ist für Frank Stöver kein Grund zur Sorge, die ist längst geklärt, denn sein Neffe Christian Dietershagen stieg vor sieben Jahren in die Firma ein (nach externer Mechanikerausbildung und Meisterprüfung). Seit dem vorigen April ist der junge Wissener ebenfalls Geschäftsführer. Beide sind sich einig, dass die ausschlaggebende Motivation in der „Liebe zum Beruf“ zu suchen ist.

Der Fachbetrieb für die Instandsetzung von Unfallschäden bietet den Kunden einen umfassenden Service, und hat sich damit weithin einen guten Namen gemacht. Das reicht von Reparaturen an der Karosserie und Mechanik bis zur Lackierung. „Alles unter einem Dach“, benennt Frank Stöver den Vorteil. Vor allem sind es Privatkunden, die diesen Service zu schätzen wissen. Hinzu kommt etwa die Fahrzeugvermietung.

Gut aufgestellt ist die Firma Stöver auch für die Zukunft. Die Veränderungen in der automobilen Welt sorgen für alles andere als Stillstand. Seit Kurzem ist das Traditionsunternehmen etwa als Fachbetrieb für Elektromobilität zertifiziert, und über kurz oder lang wird sich auch der Caravan-Boom niederschlagen, in Form einer weiteren Zertifizierung und einer neuen Halle.

Zwei Dinge trüben ein klein wenig die Jubiläumsstimmung: Erstens der Fachkräftemangel. Stöver und Dietershagen machen keinen Hehl daraus, dass es heutzutage schwierig ist, geeignete und motivierte Mitarbeiter und Azubis zu finden. Und zweitens Corona. Doch so bald wie möglich soll ein Fest im Kreise der Mitarbeiter nachgeholt werden, versprechen sie.