Mayen/Berlin

Kinder mit Down-Syndrom: Mayener Lebenshilfe wehrt sich gegen generellen Bluttest auf Trisomie 21

Wie tief darf der Mensch in den Prozess der Menschwerdung eingreifen? Aufgeflammt ist kürzlich die Debatte um die frühzeitige Erkennung von Trisomie 21, einer genetischen Veränderung, die bei Down-Syndrom-Kindern zugrunde liegt. Mehr als 100 Bundestagsabgeordnete quer durch alle Fraktionen fordern, dass ethische Fragen bei Bluttests für Schwangere, etwa zur Frage, ob ein Down-Syndrom-Kind im Bauch heranreift, geklärt werden. Die genetische Diagnose mache solche Fortschritte, dass die Frage beantwortet werden müsse, wie mit den Erkenntnissen umgegangen werden soll. Die Mayener Lebenshilfe, in deren Einrichtungen Kinder und Erwachsene mit Down-Syndrom leben und betreut werden, warnt davor, dass die Debatte in eine falsche Richtung läuft.

Thomas Brost Lesezeit: 3 Minuten
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net