Archivierter Artikel vom 15.07.2010, 17:28 Uhr

Stabile Winterpreise bei Dertour und Meier's

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Weitgehend stabile Preise bei Dertour, Meiers Weltreisen und ADAC Reisen. Das sagte Michael Frese, Sprecher der Geschäftsführung, bei der Vorstellung der Winterkataloge in Frankfurt.

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Zur Wintersaison 2010/11 werden viele Touren mit den drei Urlaubsmarken trotz des schwächelnden Euros nicht teurer – auch bei Zielen außerhalb des Euroraums. Grund der Entwicklung sei, dass die Reisen eingekauft wurden, als der Euro noch stärker war.

Für einige Fernziele sinken die Preise der Veranstalter der Rewe-Bausteintouristik sogar. So bezahlen Nordamerika-Reisende im kommenden Winter im Schnitt fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate sowie nach Vietnam werden um zehn Prozent billiger, nach Island um sieben Prozent.

Für andere Reiseziele müssen Urlauber dagegen deutlich mehr ausgeben: In Sri Lanka und Thailand ziehen die Preise wegen der gestiegenen Nachfrage um zehn Prozent an. «Ich bin hundertprozentig sicher, Sri Lanka wird einer der Renner dieses Winters sein», sagte Frese. Auch Urlaub in der Schweiz wird um zehn Prozent teurer, in Norwegen und Schweden um fünf bis sieben Prozent. In Deutschland stagnieren die Preise.

Die Veranstalter der Rewe-Bausteintouristik liefern wie im Vorjahr 25 Kataloge in die Reisebüros. Dertour bringt 18 Kataloge heraus, Meier's Weltreisen 5 und ADAC Reisen 2. Die echten Neuheiten darin sind überschaubar. Als weiteres Reiseland bietet Meier's Weltreisen Kolumbien an: Touristen können in einer zwölftägigen Rundreise das südamerikanische Land erkunden, das vielen vor allem wegen der lange Zeit schwierigen Sicherheitslage ein Begriff ist. Dertour hat mit dem Libanon ein weiteres Krisenland wieder in sein Programm aufgenommen.

Urlauber mit iPad müssen künftig keine Kataloge der Rewe-Marken mehr aus dem Reisebüro nach Hause schleppen. Derzeit sind über das kostenlose App namens «Reisekataloge» allerdings erst elf Kataloge abrufbar. Ab Sommer 2011 sollen Kunden dann aber per Fingerwischen durch das gesamte Programm surfen können. Auch Besitzer von Tablet-Computern anderer Marken sollen das Programm nutzen können. Langfristig soll die Auflage der Kataloge deutlich gesenkt werden. «Ich glaube aber nicht, dass es der Ausstieg aus den Katalogen ist, sondern nur eine Alternative», sagte Marketingleiter Kevin Keogh.