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Der Rolls-Royce unter den BMW – BMW Vision Future Luxury

In der automobilen Oberklasse hat aktuell Mercedes die öffentliche Aufmerksamkeit auf seiner Seite. Mit einer Luxuslimousinen-Studie will Konkurrent BMW nun zumindest kurzzeitig die neue S-Klasse und ihre kommenden Derivaten aus dem Fokus drängen.

Der bildschöne BMW Vision Future Luxury, der einen Ausblick auf die 2016 kommende 9er-Reihe erlaubt.
Der bildschöne BMW Vision Future Luxury, der einen Ausblick auf die 2016 kommende 9er-Reihe erlaubt.

Auffällig die gegenläufig öffnenden Seitentüren, das extrem edle Innenleben und die schlanken Laser-Scheinwerfer.
Auffällig die gegenläufig öffnenden Seitentüren, das extrem edle Innenleben und die schlanken Laser-Scheinwerfer.

Auch wenn BMW aktuell die Öko-Mobile der i-Familie ins Rampenlicht stellt – Prunkstück der Münchner bleiben die großen Limousinen. Wie diese in Zukunft aussehen könnten, zeigt auf der Auto China in Peking nun die Studie Vision Future Luxury.

BMW Vision Future Luxury
BMW Vision Future Luxury

Der über fünf Meter lange Viertürer definiert das Segment dabei nicht neu, sondern verfeinert es technisch und optisch. Proportionen und Formen sind klar an den aktuellen 7er angelehnt, die Dimensionen sind aber deutlich üppiger, so dass die Studie auch als Vorlage für eine neue Baureihe oberhalb des aktuellen Flaggschiffs dienen könnte. Einen BMW 9er, etwa, von dem branchenintern immer wieder gemunkelt wird und der sich gegen die von Mercedes angekündigte Maybach-Version der S-Klasse positionieren könnte.

"Mit dieser Studie entwickeln wir unser Verständnis von modernem Luxus konsequent weiter – mit zukunftsweisenden Technologien sowie Präzision und Qualität in jedem Detail“, erklärt Designchef Adrian van Hooydonk. Äußerlich auffällig an der großen Limousine sind etwas die gegenläufig öffnenden Seitentüren und die schlanken Laser-Scheinwerfer.

Doch vor allem im Inneren hat die Studie einiges zu bieten. So ist die Möblierung quasi aus einem Stück gefräst. Der Grundblock besteht dabei aus einzelnen Schichten von Carbon, Holz, Aluminium und Leder. Je nachdem, welches Material und welche Funktion an einer bestimmten Stelle im Innenraum gewünscht werden, wird der Materialverbund entsprechend abgetragen. Das sieht nicht nur aus wie aus einem Guss, sondern soll auch gegenüber der herkömmlichen Bauweise Gewicht einsparen. Zum gleichen Zweck wurde auch an Sitzen und Karosserie auf großzügigen Einsatz von Carbon gesetzt.

Zu den technischen Neuheiten zählt ein Head-up-Display, das seine Informationen nicht mehr auf die Windschutzscheibe projiziert, sondern sie direkt auf die Straße zu bannen scheint. Gebäude, Verkehrsschilder oder Gefahren können so direkt am Objekt hervorgehoben werden. Dass anstelle analoger Instrumente Digitalanzeigen zum Einsatz kommen, überrascht nicht, ähnlich macht es bereits auch die aktuelle S-Klasse. Neu hingegen ist, dass auch der Beifahrer einen eigenen Bildschirm erhält, auf dem Fahrzeugdaten, aber auch Infotainment-Angebote zu sehen sind. Per Wischbewegung lassen sich die Inhalte mit dem Fahrer teilen.

Ob, wann und in welcher Form sich die Studie auf der Straße wiederfinden wird, ist noch unklar. Der aktuelle BMW 7er wird wohl Ende 2015 abgelöst, die Neuauflage dürfte zumindest einige Elemente des Konzeptfahrzeugs aufweisen. Das volle Luxus-Programm des China-Schaustücks dürfte aber eher einem möglichen 9er zu Gute kommen. Der könnte sich die Plattform mit dem 7er und dem Rolls-Royce Phantom teilen und ab 2016 zu Preisen von 150.000 bis 200.000 Euro auf den Markt kommen.

Holger Holzer/SP-X

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