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Hannover

Transaxle – Trennung für Motor und Getriebe

dpa/tmn

Hinter dem Begriff Transaxle verbirgt sich eine besondere Bauweise von Autos mit Hinterradantrieb. Meist befinden sich Motor und Getriebe solcher Fahrzeuge vorne.

Bei der Transaxle-Bauweise (lateinisch: trans für hinüber, axis für Achse) wird die Antriebstechnik jedoch auf beide Achsen verteilt. Der Motor ist weiterhin vorne im Fahrzeug, das Getriebe sitzt jedoch an der Hinterachse und ist mit dem Differenzial und dem Kupplungsgehäuse zu einer Einheit verbaut. Eine Kardanwelle verbindet Motor und Getriebe, erläutert der TÜV Nord in Hannover.

Vorteil dieser Konstruktion ist bei Fahrzeugen mit Frontmotor eine bessere Gewichtsverteilung. Vor allem bei leistungsstarken Autos ist dadurch eine geringere Schleuderneigung zu verzeichnen. Außerdem wird das Getriebe zudem nicht zusätzlich von der Motorwärme erhitzt. Als Nachteil erweist sich laut dem TÜV der geringere Platz, der für den Kofferraum zur Verfügung steht. Zu den Herstellern, die in ihren Spitzenmodellen einen Transaxle-Antrieb einsetzen, zählen Alfa Romeo, Maserati, Porsche und Mercedes.

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