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Hannover

Knie-Airbag – Mehr Schutz für die Beine

dpa/tmn

Knieairbags gehören zu den neueren Ideen in Sachen Aufprallschutz im Auto. Nachdem moderne Fahrzeuge meist serienmäßig Front-, Kopf- und zum Teil auch mit Seitenairbags haben, verlagert sich das Interesse der Unfallforscher nun in den Fußraum.

In einigen Fahrzeugmodellen kommen deshalb zunehmend Knieairbags zum Einsatz, erläutert der TÜV Nord in Hannover. Sie sind meist im unteren Teil des Armaturenbretts vor dem Fahrersitz eingebaut. Bei einem Frontalunfall lösen sie aus und schützen so die Knie- und Beinregion im Bereich der Lenksäule und der unteren Armaturentafel vor schwereren Verletzungen.

Außerdem sorgen Knieairbags laut dem TÜV dafür, dass der Fahrer bei einem Aufprall nicht unter dem Gurt hindurch rutscht: Er bleibt vielmehr aufrecht sitzen und wird so auch optimal vom Frontairbag geschützt. Knieairbags gibt es inzwischen nicht mehr nur in Fahrzeugen der Oberklasse, sondern auch in Kompaktmodellen.

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