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In der Spur bleiben: Wie funktioniert ein Stoßdämpfer?

dpa/tmn

Stoßdämpfer sind für ein sicheres Fahren unverzichtbar. Ihre Hauptaufgabe: Während der Fahrt Schwingungen der Karosserie abzufangen und damit zu verhindern, dass das Fahrzeug aufschaukelt. So kann es sicheren Kontakt zum Boden halten und in der Spur bleiben, erklärt der Tüv Nord.

Kurvige Landstraße
Ein Stoßdämpfer sorgt dafür, dass das Auto in der Spur bleibt und nicht aufschaukelt.
Foto: David Ebener – dpa

Technisch gesehen sind Stoßdämpfer das Verbindungsglied zwischen der Radaufhängung und der Karosserie. Sie gleichen Fahrbahnunebenheiten aus, indem sie die Schwingungen der Fahrzeugfedern dämpfen und reduzieren. Sie sind daher im Grunde keine «Stoß»-Dämpfer sondern Schwingungsdämpfer. Das Prinzip gleicht einem Energieumwandler. Denn die Stoß- oder Schwingungsdämpfer transformieren die Bewegungsenergie der Federn durch Reibung in Wärme. Dabei wird der Dämpferkolben in einem mit Öl gefüllten Zylinder auf und ab bewegt. Der Kolben presst Öl durch ein System federbehafteter Ventile, der Kolben wird abgebremst und dadurch die Federschwingung reduziert.

Moderne Serienfahrzeuge verfügen nicht mehr über reine Öldruckstoßdämpfer, sondern über hydraulische Gasdruckstoßdämpfer in Einrohr- oder Zweirohrbauart, bei denen sich zur Wirkungsverstärkung zusätzlich zum Öl auch Gas (Stickstoff) im Dämpfer befindet.

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