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Hannover

Hardyscheibe – Ausgleichendes Stück Gummi

dpa/tmn

Eine Hardyscheibe ist vor allem bei Autos mit Hinterradantrieb an der Kardanwelle zu finden. Grundsätzlich handelt es sich um eine Gelenkscheibe aus elastischem Material mit einvulkanisierten Stahlbuchsen.

Bei Fahrzeugen gleicht die meist aus Gummi bestehende Scheibe kleine Winkelbewegungen zwischen dem Getriebe und der Antriebswelle sowie zwischen der Antriebswelle und dem Differenzial aus. Das erläutert der TÜV Nord in Hannover. Weiterhin sorgt sie dafür, dass Drehmomentspitzen gedämpft und abgebaut werden.

Ihren Namen verdankt die Hardyscheibe dem Engländer John Leslie Hardy, der die Konstruktion 1938 zum Patent angemeldet hat. Die Hardyscheibe hat neben der Winkelfehlerkorrektur und einer Dämpfungsfunktion noch eine weitere Aufgabe: Sie sorgt für eine akustische Entkopplung des Antriebsstrangs von der Karosserie und reduziert damit die Geräusche. Auch für die Lenkung wird eine kleine Hardyscheibe benötigt: Sie befindet sich zwischen der Lenkwelle und dem Lenkgetriebe, dämpft harte Schläge und hält sie vom Lenkrad fern.

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