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Von 8 bis bis 38 Personen – Mercedes Sprinter Minibusse

Nicht immer werden große Busse benötigt. Manchmal sind die Fahrgastzahlen zu klein, manchmal auch die Straßen zu eng. Abhilfe schaffen kürzere Personentransporter

Der Mercedes Sprinter als Minibus
Der Mercedes Sprinter als Minibus

Praktischer Einstieg
Praktischer Einstieg

Auf der Basis des seit Sommer erhältlichen neuen Sprinter stellt Mercedes auf der IAA Nutzfahrzeuge (20. bis 27. September) in Hannover die neue Minibus-Generation vor. Wie gehabt sind sie für den Einsatz im Linien- und Reiseverkehr, als Shuttlebus oder für die Beförderung mobilitätseingeschränkter Fahrgäste gedacht. Die Fahrgastspanne reicht von 8 bis zu 38 Personen. Bis Ende 2019 wird Mercedes sein Minibus-Programm umgestellt haben und 20 verschiedene Links- und Rechtslenkermodelle anbieten.

Ein Blick in den Innenraum
Ein Blick in den Innenraum

Wie der Sprinter verfügen auch die Bus-Varianten auf Wunsch über das Multimediasystem Mercedes Benz User Experience (MBUX) mit einem bis 10,25 Zoll großem Display, das die Integration von Telematikdiensten und ihre einfache Nutzung ermöglicht. Serienmäßig sind die Sprinter-Minibusse mit einem Connectivity Modul für das Flottenmanagement ausgestattet. Sie können aber auf Wunsch ebenso in das Flottenmanagementsystem „Omniplus On“ eingebunden werden. Außerdem stehen zahlreiche Assistenzsysteme wie zum Beispiel der serienmäßige Seitenwindassistent oder die optionalen Helfer wie der aktive Brems- oder Abstandshalte-Assistent zur Verfügung.

Spitzenmodell der Sprinter-Busse ist der City 75, der als Linienbus konzipiert ist und bereits Ende 2018 in Serie geht. Der 8,50 Meter lange Bus bietet bis zu 38 Fahrgästen Platz. Wie sein Vorgänger trägt diese Variante einen eigenständigen Gerippe-Aufbau; sein Radstand kommt jetzt auf 5,10 Meter. Das zulässige Gesamtgewicht des Zweiachsers beläuft sich auf 6,8 Tonnen. Mit seiner Karosseriebreite von 2,02 Metern eignet sich der City 75 für das Manövrieren durch enge Altstadtgassen. Der Fahrgastraum ist als Niederflorzone ausgelegt und wird von einer Aufdach-Klimaanlage mit 11 kW Leistung temperiert. Eine serienmäßige Klapprampe erleichtert mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Zugang.

Für den Vortrieb der Sprinter-Minibusse stehen die bekannten Dieselaggregate des Vans zur Wahl. An der Umsetzung einer batterieelektrischen Variante, wie sie demnächst für die Transporter geben wird, arbeiten die Ingenieure noch. Mit ersten Elektromodellen wird wohl frühestens 2020 zu rechnen sein.

Elfriede Munsch/SP-X

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