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    Toyota-Rückrufaktion: Betroffene werden informiert

    Von der aktuellen Toyota-Rückrufaktion betroffene Autofahrer werden brieflich über die nötigen Schritte informiert. Die gesetzliche Grundlage dafür ist das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG), erläutert der ADAC-Jurist Klaus Heimgärtner.

    Dieses schreibe vor, dass ein Hersteller unverzüglich die Behörden informieren muss, wenn von seinen Fahrzeugen Gefahren ausgehen könnten. Zuständig ist das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg, dem der Hersteller auch mitteilen muss, welche Maßnahmen er ergreifen möchte. Wegen der Gefahr klemmender Gaspedale ruft Toyota in Europa derzeit 1,8 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten.

    Laut Heimgärtner gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten, wie es weitergeht: Bei kleineren Problemen werden diese im Rahmen einer «Service-Maßnahme» – etwa bei der nächsten Inspektion in der Werkstatt – mitbehoben. Der Autofahrer bekommt davon meist gar nichts mit. Es kann aber auch einen «begleiteten Rückruf» geben, laut Heimgärtner die häufigste Rückruf-Variante. Dabei stellt das KBA dem Hersteller die Halterdaten zur Verfügung, so dass er die Betroffenen anschreiben kann. Diese werden gebeten, umgehend in eine Markenwerkstatt zu fahren, um das Problem beheben zu lassen. Die dritte Möglichkeit wäre, dass das KBA von sich aus aktiv wird und einen Rückruf anordnet. Dann bekämen die Halter Post direkt vom KBA.

    Zwar macht der Gesetzgeber keine Angaben, wer die Kosten einer Rückrufaktion zu tragen hat. Es sei jedoch gängige Praxis, dass der Autohersteller dafür aufkommt, erläutert Heimgärtner. Das Unternehmen sei schon aus Imagegründen gut beraten, seine Kunden für Rückrufaktionen nicht auch noch zur Kasse zu bitten.

    Betroffen von der Toyota-Rückrufaktion sind die Modelle Aygo, iQ, Yaris, Auris, Corolla, Verso, Avensis und RAV 4. Aufgrund einer Kooperation sind darüber hinaus Modelle von Peugeot und Citroën betroffen: Wie der PSA-Konzern mitteilte, müssen aus demselben Grund Exemplare des Peugeot 107 sowie des Citroën C1 in die Werkstatt.

    Vor diesem Hintergrund warnt der ADAC jedoch vor Panik: Der Rückruf geschehe, um möglichen Gefahren durch klemmende Gaspedale vorzubeugen. Es seien dem Club aber bisher keine Reklamationen oder Schadensfälle seiner Mitglieder bekannt.

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