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Studie belegt laxen Umgang mit Kundenanfragen

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Trotz der befürchteten Absatzkrise gehen die Autohersteller offenbar recht lax mit Kundenanfragen um. So müssen Interessenten für einen Neuwagen oft tagelang auf Infomaterial oder einen Probefahrt-Termin warten.

Das ist das Ergebnis einer Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint und des IT-Dienstleisters Multi-M/IT. Dafür waren im November auf den Internetseiten von 19 internationalen Autoherstellern in 2500 Stichproben Infomaterialien und Probefahrten angefordert worden.

In 48 Prozent aller Fälle mussten die Interessenten den Angaben zufolge länger als sieben Tage auf die Zusendung der Materialien warten. 63 Prozent der Tester hatten nach vier Tagen noch keine Antwort auf die Anfrage nach einem Probefahrttermin. 42 Prozent der Anfragen blieben selbst nach 14 Tagen unbeantwortet. Die deutschen Hersteller reagierten im europäischen Vergleich «ordentlich», heißt es: Nur knapp die Hälfte (47 Prozent) ließen sich mit einer Antwort auf eine Probefahrt-Anfrage bis zu vier Tage Zeit. Damit rangieren sie hinter den britischen Anbietern auf Platz zwei.

Vor dem Hintergrund der für dieses Jahr erwarteten Absatzeinbrüche im Neuwagengeschäft erscheint das Verhalten der Firmen unverständlich. Den Beratern zufolge gehen mögliche Kunden verloren, wenn Anfragen nicht konsequent bearbeitet werden.

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