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Hannover

Mit dem Wohnmobil sind Streckenrekorde Quatsch

dpa/tmn

Weniger ist mehr – das gilt auch für Reisen mit dem Wohnmobil. «Wer im Schnitt deutlich mehr als 200 Kilometer am Tag fahren will, wird es nicht genießen», warnt Michael Knapp, Produktmanager für Wohnmobilurlaub bei der TUI.

Wichtig ist außerdem, die Planung der Reise nicht zu kurzfristig anzugehen: «Für das Buchen des Wohnmobils sind bei uns Vorlaufzeiten von 10 bis 30 Wochen die Regel.» Tendenziell werde immer länger im Voraus gebucht. «Ein längeres Fahrtraining ist nicht erforderlich», erläutert Knapp. «Beim Anmieten sollte man aber einen halben Tag einplanen, um genügend Zeit für die Übernahme des Fahrzeugs und die Einweisung zu haben.»

Dazu zählt auch, sich zeigen zu lassen, wie man Wasser in den Tank füllt oder die Toilette benutzt. Aber auch für das Einkaufen von Verpflegung und für das Auspacken des Gepäcks müsse Zeit eingerechnet werden. Dass jemand mit dem Wohnmobil nicht fertig wird, komme praktisch nie vor: «Nach einem halben Tag Fahren hat man sich an die Dimensionen gewöhnt.»

Ein Wohnmobil ist allerdings schon von den Ausmaßen her deutlich anders als ein Pkw: «Das in Nordamerika meistgebuchte Fahrzeug ist vier Tonnen schwer und 7,50 Meter lang», sagt Horst Engel vom Veranstalter Dertour. «Da braucht man schon jemanden zum Einweisen. Deswegen ist auch nicht erlaubt, alleine damit zu fahren.» Und mit der Fahrzeughöhe von 3,50 Meter ist auch nicht zu spaßen: «Da passt jedes Jahr einer im Tunnel oder an der Tankselle nicht auf», sagt Engel – und schon ist der Unfall passiert.

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Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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